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Niederlage in Leverkusen

 

Die scanplus baskets Elchingen mussten sich beim deutschen Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen verdient mit 67:80 (34:42) geschlagen geben. Gerade unter den Körben hatten die Elche ungewohnt große Probleme, so dass das Reboundduell deutlich mit 53:35 an die Hausherren ging. Die Elche sind zwar noch immer Tabellenführer der ProB-Süd, doch der Vorsprung vor dem Zweitplatzierten aus Rhöndorf beträgt nun nur noch magere zwei Pünktchen, so dass die Elchinger Gefahr laufen, kurz vor dem Ende der Hauptrunde doch noch abgefangen zu werden.

 

Der Elchinger Head Coach und Sportliche Leiter Dario Jerkic konnte bei der Werkstruppe auf alle Leistungsträger zugreifen. Lediglich Doppellizenzspieler Tim Köpple nahm nicht an der langen Auswärtsfahrt teil. Bei den Hausherren war der nachverpflichtete Franzose Ron Mvouika ausgefallen, auf den die Rheinländer wohl die nächsten sechs Monate verzichten werden müssen. An seiner alten Wirkungsstätte durfte Kapitän Marin Petric von Beginn an den Elchinger Spielaufbau leiten. Neben ihm standen Hayden Lescault, Brian Butler, Jere Vucica und Center Kristian Kuhn in der Anfangsformation.

 

Den Beginn des ersten Viertels hatten die Elche komplett verschlafen und ließen sich von ihren Gegnern regelrecht überrollen. Hinten waren sie oft einen Schritt zu spät oder zu weit von ihrem Gegenspieler weg und in der eigenen Offensive trafen sie auch schlechte Entscheidungen. So war der Stand von 14:0 nach vier gespielten Minuten die logische Folge. Erst als Dario Jerkic innerhalb von einer Minute sein komplettes Team ausgewechselt hatte, kamen sie nun besser ans Spiel. Die zweite Garnitur verteidigte die Leverkusener deutlich aggressiver und auch im Angriff fielen die ersten Punkte auf Elchinger Seite. Vor allem der Amerikaner Gregory Graves sorgte mit seinen neun Punkten in den ersten zehn Minuten dafür, dass der Rückstand etwas verkürzt werden konnte (23:15, 10. Minute). Kapitän Marin Petric führte mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf fünf Sekunden vor dem Ende sein Team sogar wieder auf fünf Punkte heran (23:18, Ende erstes Viertel).

 

Im zweiten Viertel schafften es die Elche dann nicht, den Rückstand weiter zu verkürzen. Die Hausherren überzeugten zwar nicht vollends, konnten aber sich stets zweite und dritte Wurfchancen erarbeiten und somit die Gäste aus Elchingen auf Distanz halten (33:27, 16. Minute). Ganze 10 Rebounds holten die Elche in den ersten 20 Minuten, während sich ihre Gegner in der gleichen Zeit 27 Abpraller sichern konnten. Beim Stand von 35:31 holte sich dann Marko Krstanovic erst sein drittes und direkt danach unnötigerweise sein Viertes in Form eines Technischen Fouls ab, so dass die Hausherren in nur einem Angriff ganze fünf Punkte erzielen konnten (40:31, 18. Minute). Kurze Zeit später ging es dann beim Stand von 42:34 für Leverkusen in die Halbzeitpause (20. Minute).

 

Wie schon in der ersten Halbzeit erwischten die Gastgeber auch in der zweiten Hälfte den besseren Start und konnten die ersten vier Punkte erzielen (46:34, 22. Minute). Bei den Elchen klappte in dieser Phase des Spiels nicht viel. Gerade der Amerikaner Hayden Lescault ist weit von seiner Form im Herbst entfernt. Die meisten seiner Würfe berührten wenn überhaupt gerade noch so den Ring. Ganze vier Punkte hatte der Shooting Guard am Ende der Partie auf seinem Konto. So war es nicht verwunderlich, dass die Rheinländer ihren Vorsprung auf 18 Punkte ausbauen konnten (56:38, 16. Minute). Einzig das Zusammenspiel mit Kristian Kuhn war in dieser Phase erfolgsversprechend. Der Center konnte oft nur mit einem Foul gestoppt werden und hielt sein Team noch einigermaßen im Spiel (61:50, 30. Minute).

 

Im letzten Viertel probierten die Elche nochmal das Spiel zu drehen und kamen dank eines 7:0-Runs nochmal auf sechs Punkte heran (67:61, 35. Minute). Doch damit war der Leverkusener Amerikaner Donovan Jack nicht einverstanden und sorgte mit fünf Punkten in Folge wieder für klare Verhältnisse (72:61, 37. Minute). In den letzten vier Minuten ließen die Hausherren nichts mehr anbrennen und konnten das Spiel hochverdient mit 80:67 für sich entscheiden (Spielende).

 

Topscorer für Elchingen: Kristian Kuhn (14 Punkte), Gregory Graves (11 Punkte), Stefan Fekete (10 Punkte)

 

Für die scanplus baskets stehen nun am Ende der Hauptrunde noch drei harte Wochen bevor. Am nächsten Samstag (10.02.2018) bestreiten sie das letzte Heimspiel in der Hauptrunde. Zum Spitzenspiel gastiert dabei in der Elchinger Brühlhalle kein Geringerer als der Drittplatzierte aus Iserlohn. Der Sprungball ist für dieses Spiel auf 19:00 Uhr angesetzt. In den darauffolgenden Wochen müssen die Elche dann zu einem weiteren Spitzenspiel beim direkten Verfolger aus Rhöndorf antreten, bevor es dann zum Farmteam des derzeitigen BBL-Tabellenführers FC Bayern München Basketball geht.

Berichtet von Thomas Schaudt

Beitragsfoto von Daniela Fritsch

 

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