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Elche setzen Höhenflug in Würzburg fort

Nach dem hauchdünnen 80:79-Heimsieg über die TG s.Oliver Würzburg stand das Rückspiel bei den Franken an. Vor den Augen der mitgereisten Fans sowie des 1. und 2. Vorstandsvorsitzenden des Dorfclubs SVO überzeugten die Elche über 40 Minuten und konnten so einen deutlichen 74:91-Auswärtssieg einfahren.

Headcoach Igor Perovic setzte auf seine gewohnte Starting Five, bestehend aus Karlo Miksic, Jacob Mampuya, C.J. Oldham, Luka Kamber und Lamar Mallory. Die Gastgeber hatten einige Änderungen im Vergleich zum Hinspiel vorgenommen. Neben Center Jonas Weitzel standen diesmal auch die beiden Doppellizenzler Joshua Obiesie und Nils Haßfurther im Kader. Würzburg begann mit einer kleinen Aufstellung: Lennart Stechmann, Philipp Hadenfeldt, Joshua Obiesie, Julian Albus und Rytis Pipiras.

Da beide Teams zum Smallball ansetzten, war das Tempo dementsprechend schnell. Die ersten sechs Elchinger Punkte resultierten jeweils aus Alley-Oop Dunks von Lamar Mallory (2x) und C.J. Oldham. Nachdem die Elche nach rund drei Minuten mit 6:10 führten, brachten die Gäste Weitzel, Haßfurther und Hunt rein, was in der Folge das Blatt ein wenig wendete. Als nach sieben Minuten ein 17:17 auf der Anzeigetafel stand, war deutlich zu sehen, dass die Würzburger vor allem zu Beginn auf den Dreier setzten. Zu dieser Zeit waren sie bereits fünfmal vom Perimeter erfolgreich. Es blieb spannend bis zum Viertelende und mit einem 24:23 für Würzburg ging es in die erste kurze Pause.

Lange Zeit hatten die Elche Probleme mit Weitzel (20 Punkte am Ende). Der Center, einer der überragenden Akteure der Würzburger in dieser Saison, war ein enormer Pluspunkt im Rebounding. Nach 12 Minuten hatten die Gastgeber schon fünf Offensivrebounds, die Elche dagegen noch keinen. Doch je länger die Partie ging, umso weniger wurde es für die scanplus baskets zum Problem. Bis drei Minuten vor Ende der Halbzeit stand es 42:42. Dann drehte das Team von Igor Perovic an beiden Enden des Courts auf und setzte zum 1:10-Run bis zur Halbzeit an. Mit einer 43:52-Führung ging es in die große Pause. Jacob Mampuya (6/7 Field Goals zur Halbzeit) mit 15 Punkten war Topscorer. Darian Cardenas steuerte 10 Punkte bei und Lamar Mallory hatte auch schon 8 Zähler auf seinem Konto.

Cardenas blieb auch nach dem Seitenwechsel erst einmal heiß und erzielte schnell vier weitere Zähler. Nach einem Korbleger von Lamar Mallory führten die Elche in der 24. Minute mit 49:62. Die Würzburger ließen sich jedoch überhaupt nicht beeindrucken und antworteten mit einem 9:0-Lauf innerhalb von zwei Minuten. In dieser Phase tat der Dreier von Luka Kamber zum 60:67 sehr gut. In den letzten drei Minuten des Viertels lief auf beiden Seiten offensiv relativ wenig. Mit einem 63:69 ging es in den letzten Abschnitt.

Der Start in die letzten 10 Minuten lief wie geschmiert. In den ersten vier Minuten gelang den Elchen ein 0:12-Lauf. Vor allem Elchingens „Mr. 4th Quarter“ Eric Curth drehte völlig auf und versenkte drei Dreier bei diesem Lauf. Dazu verteidigten die Elche exzellent. Von diesem Run erholten sich die Würzburger nicht mehr. Am Ende stand ein verdienter 74:91-Erfolg über den direkten Konkurrenten auf der Anzeigetafel.

Topscorer der scanplus baskets war Eric Curth, der 14 seiner 20 Punkte im Schlussabschnitt erzielte. Dabei traf er beide Versuche aus dem Zweipunktebereich und 5/7 von Downtown. Jacob Mampuya (17 Punkte, 7/10 Field Goals) und Darian Cardenas (16 Punkte, 4/6 Zweier) folgten ihm.

Es war erneut die starke Mannschaftsleistung. Stefan Fekete glänzte defensiv einmal mehr mit 3 Steals. Luka Kamber schnappte sich unglaubliche 5 Offensivrebounds. Die Elche hatten heute ein heißes Händchen und trafen 53,7% ihrer Feldwurfversuche, darunter 61% der Zweier und 42,3% von jenseits der Dreipunktelinie. Die Freiwurfquote von 50% hatte heute keine fatalen Folgen. Satte 25 Assists gelang den scanplus baskets.

Die starke Verteidigungsleistung war ein großer Schlüssel zum Erfolg. Die Würzburger, die im Schnitt 92 Punkte erzielten, wurden bei 74 Zählern gehalten. Im Schlussviertel erzielten sie nur 11 Zähler. Die Elche ließen nur 46,9% erfolgreiche Würfe (57% Saisonschnitt) aus dem Zweierbereich und 26,9% (38% Saisonschnitt) aus dem Dreipunktebereich zu. Diese Zahlen unterstreichen ebenfalls die exzellente Verteidigungsleistung.

Mit nun 10 Siegen und 2 Niederlagen sind die scanplus baskets alleiniger Spitzenreiter. Außerdem wurde der direkte Vergleich gegen die Würzburger gewonnen, die mit 9:3-Siegen auf Platz 2 rangieren.

Im letzten Spiel des Jahres treffen die scanplus baskets am kommenden Samstag (Tipoff: 19 Uhr) in der heimischen Brühlhalle auf die Fraport Skyliners Juniors.

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